Spirituosen sind auf den Getränkekarten der Restaurants meist eher Nebendarsteller, die Gunst des Publikums fliegt eher Bier oder Wein zu. Dennoch ist es essentiell, den Gästen eine gute, grundlegende Auswahl zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Bars, wo der Whisky* eine tragende Säule des Umsatzes ist. Welche Whiskys Sie unbedingt griffbereit haben sollten, erfahren Sie hier.

Eine gewisse Bandbreite im Whisky-Angebot ist für eine Bar selbstredend unverzichtbar, für die meisten Restaurants ebenso. Die Auswahl will gut bedacht sein und ist abhängig von dem jeweiligen Konzept, das der Gastronom in seinem oder die Gastronomin in ihrem Lokal etabliert hat. Denn was nützt ein 20jähriger Scotch Single Malt auf der Getränkekarte, wenn die Gäste ihm keine Beachtung schenken oder den Whisky lieber in Form eines Longdrinks oder Cocktails genießen?

Wo Spirituosen eine eher untergeordnete Rolle spielen, sollte man jene Whiskys in die Getränkekarte aufnehmen, die die Gäste bereits kennen und schätzen. Sei es aus dem Supermarkt, von Partys bei Freunden oder aus der Werbung. Bodenständig und verlässlich, vertraut und sympathisch. Aber auch hier sollte natürlich ein solides Maß an Qualität und eine Handvoll Auswahlmöglichkeiten bestehen. Diese Auswahl sollte sich dabei nicht nur auf die Qualität und auf die etablierten Marken beschränken, sondern auch die Herkunft des Whiskys in Betracht ziehen. Sind schottischer Whisky, irischer Whisky und amerikanischer Whiskey hinter Ihrem Tresen zu finden, haben Sie die „heilige Dreifaltigkeit“ der Whisky-Landschaft schon mal erfolgreich in Ihrem Lokal verankert.

Top 5 Basis-Whisky-Sorten für Bars & Restaurants

Hier stellen wir Ihnen nun die Top 5 Whiskys vor, mit der Sie in Ihrer Bar oder Ihrem Restaurant eine optimale Grundlage an Qualität und Auswahl bieten.

1. Jim Beam

Dass der gute alte Jim Beam unverzichtbar ist, darüber herrscht nicht nur in der deutschen Gastronomie Konsens – weltweit ist er die Nr. 1 unter den Bourbon Whiskeys. Das ergibt Sinn: Tradition, Qualität und letztendlich auch ein guter Preis ergeben hier einen rundum verlässlichen Whiskey für Cocktails und Longdrinks.

Fazit: Ein Whiskey, der weder im Restaurant noch in der Bar auf der Getränkekarte fehlen sollte.

2. Jack Daniel’s

Der zweite Bourbon im Bunde ist der Go-to-Whiskey für jene, die es etwas hochwertiger, aber dennoch unkompliziert mögen. Jack Daniel’s zählt nicht zu den High-End- Exemplaren, kann sich aber in Cocktails und sogar pur sehr gut sehen lassen.

Fazit: Jack Daniel’s beweist, dass Sie Ihr Getränkeangebot ernst nehmen und auf Qualitäten setzen, ohne abzuheben. Für Lokale mit einem gewissen Anspruch also absolut empfehlenswert.

3. Johnnie Walker Red Label

Weltweit der Meistverkaufteste unter den Scotch Whiskys, und das hat gute Gründe: ein starker, dominanter Charakter, aber dabei dennoch sehr gefällig. Ebenso wie Jim Beam ein hervorragender Kandidat für Cocktails oder Longdrinks aller Art.

Fazit: Ein schottischer Blended Whisky, der vielseitig einsetzbar ist und mit dem man alles richtig macht.

4. Ballantine’s Blended Scotch Whisky

Einst königlicher Hoflieferant, heute auch jenseits des britischen Hoheitsgebiets hochgeschätzt. Der Whiskyblend aus Schottland versteht es, ein hohes Maß an Qualität zu gewährleisten, dabei aber niemals abzuheben.

Fazit: Schottische Tradition, die Ihre Getränkekarte um ein angesehenes Produkt erweitert.

5. Tullamore Dew Irish Whiskey

Auch ein Ire sollte auf der Getränkekarte nicht fehlen. Prädestiniert dafür ist der Tullamore Dew, ein Irish Blend, der sich wunderbar pur genießen lässt. Weich im Geschmack, feine Honignote, dreifach destilliert – was will man mehr!

Fazit: Der Tullamore Dew ist perfekt für jene, die kein Mix-Getränk, sondern einen puren Whiskey genießen wollen. Somit ein Must-Have in Ihrem Lokal!

*Der Einfachheit halber verwenden wir hier die Schreibweise des schottischen „Whisky“. Amerikanischer Bourbon und sein irisches Pendant werden „Whiskey“ geschrieben.